Hotel Gisserhof im Ahrntal - Ferien in Südtirol

Hotel Gisserhof Wellnessurlaub St. Johann im Ahrntal Südtirol Zimmer Hotel im Ahrntal  am Klausberg mit Zimmer Speikboden Kronplatz
  Willkommen
 
Ambiente
Zimmer
Wellness
Preise
Anfrage
Sommer
Winter
Anreise
Bildergalerie
Gästebuch
E-Mail
Ahrntal in Südtirol, Hotel Zimmer Klausberg und Speikboden

Das geschah vor über 100 Jahren...

Das Hotel Gisserhof steht genau über der ehemaligen "Schmelze Arzbach".

1878: Untergang der "Schmelze am Arzbach".
Der Name
"Gisse" in St. Johann geht auf die große Übermurung aus dem Rotbach zurück.

Die ganze Geschichte:

Die Vermutung liegt nahe, dass
in Prettau schon in frühester Zeit Kupfer abgebaut wurde. Neben archäologischen Funden aus der Umgebung von Bruneck weist vor allem ein im Jahre 1864 gefundenes Bronzebeil aus dem letzten Drittel des zweiten Jahrtausends v. Chr. in diese Richtung.
Beweise für den Bergbau lassen sich aber erst seit Beginn des 15. Jahrhunderts erbringen.
Der
Tiroler Landesfürst Friedrich IV (1382–1439) lag mit dem Adel in Konflikt. Im Kampf um die Burg Greifenstein hoch über Siebeneich im Etschtal kamen zwei Kanonen (Büchsen) zum Einsatz, welche der Büchsengießer Meister Christoph in Innsbruck im Jahre 1426 im Auftrag des Landesfürsten anfertigte. Für den Guss wurde Tauferer (Prettauer) Kupfer verwendet. Fünfzig Jahre später (1479) wurde das Prettauer Kupferbergwerk auf Anordnung des Landesfürsten Erzherzog Sigmund geschlossen, aber bereits 1490 wieder eröffnet. Diese kurzzeitige Schließung hatten die Schwazer Gewerken erwirkt, da ihnen das Tauferer Kupfer wegen der guten Qualität zu starke Konkurrenz machte.

Am Ende des 15. Jahrhunderts tauchten auch die ersten Namen von Gewerken auf. Ab 1504 gelang es der Familie der Freiherrn von Welsberg, Bergwerksanteile zu erwerben, bis schließlich Karl von Welsberg 1560 zum Alleingewerken wurde.
Durch Vererbung in den Besitz der Wolkenstein-Rodenegger gelangt, blieb das Bergwerk über drei Generationen in deren Besitz.
Im Jahre 1676 übernahmen einige Mitglieder der Brunecker Kaufmannsfamilie Wenzel und der Schwazer Gewerke und Metallhändler Georg Tannauer die Führung zu gleichen Teilen. Beide Gewerkenfamilien wurden später geadelt: die Wenzel als Freiherrn von Sternbach und die Tannauer als Grafen von Tannenberg. Die Eigentumsverhältnisse blieben dann lange Zeit dieselben, bis die Tannenberggrafen im Jahre 1846 in männlicher Linie ausstarben und die Schürfrechte in Erbfolge an die Grafen von Enzenberg übergingen. Diese waren ab 1885 alleinige Besitzer. Das Prettauer Erz wurde bis 1550 in Prettau verhüttet und die dazu erforderliche Holzkohle ebenfalls dort gebrannt.
Der ohnehin
schmale Waldgürtel wurde so stark abgeholzt, dass kaum ein Haus sicher vor Lawinen blieb. Daher verlagerte man die Schmelzhütten weiter talauswärts: In St. Peter, St. Johann und Steinhaus betrieb man Schmelzöfen.
Ab 1757 war nur mehr die
Hütte am Arzbach in Betrieb, zu welcher das Erz im Winter gezogen wurde (20 km). Im Jahre 1878 vermurte der Rohrbach die gesamte Anlage und man errichtete ein neues Schmelzwerk in Prettau, dessen Ruine es heute noch gibt.
Hotel Gissehof in St. Johann im Ahrntal bietet schöne Zimmer und Wellness
webdesign südtirol © gorfer.com - impressum - disclaimer - privacy -
     
E-Mail